Die Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung

AKTUELL

Regelungen bei winterlichen Straßenverhältnissen

Wir unterstützen die Initiative Mitfahrbänke

eulogohessenlogoAn wen richten sich die Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung?

An Jugendliche (in der Regel zwischen 15 und 19 Jahren),

  • die der verlängerten Vollzeitschulpflicht unterliegen oder zum Besuch der Berufsschule berechtigt sind,
  • die eine berufliche Orientierung benötigen,
  • die aufgrund ihrer Defizite im Arbeits- und Sozialverhalten keinen Ausbildungsplatz bzw. anderen schulischen Bildungsgang gefunden haben,
  • die ihre schulischen Voraussetzungen (Abschluss) für den Eintritt ins Arbeitsleben verbessern wollen.


Welche Ziele verfolgen die Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung?

  • Geeignete Unterrichtsprojekte geben neue Lernanreize.
  • Fördermaßnahmen helfen, den Hauptschulabschluss bzw. den qualifizierenden Hauptschulabschluss zu erreichen.
  • Sozialpädagogische Betreuung hilft, private und schulische Probleme der Jugendlichen aufzuarbeiten.
  • Hohe Praxisanteile gewähren Einblicke in die Berufswelt.
  • Anerkannte Basisqualifikationen und Qualifizierungsbausteine ver­bessern die Chancen auf dem Aus­bildungsmarkt.
  • Lehrerinnen, Lehrer und Sozialpädagogen beraten und helfen bei der Bewerbung um Arbeits- oder Ausbildungsplätze.
  • Fächerübergreifender, projektbezogener Unterricht, unterstützt durch fachtheoretischen Unterricht fördert und stabilisiert ein positives Arbeitsverhalten (Zuverlässigkeit, Leistungsbereitschaft, Kreativität, Arbeitssorgfalt, Ausdauer, Teamfähigkeit).
  • Der allgemeinbildende Unterricht ist mit den berufsbezogenen Projekten verknüpft. Eventuell vorhandene Defizite werden in kleinen Lerngruppen aufgearbeitet.

Welche pädagogischen Schwerpunkte haben die Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung?

Praktikum    

Für die Schülerinnen und Schüler dieser Maßnahme gestaltet sich der Eintritt in die Berufswelt zunehmend schwieriger. Deshalb sind wir bemüht, sie umfassend und zielgerichtet in diesem Lebensabschnitt zu unterstützen und durch zwei dreiwöchige Praktika intensiv vorzubereiten. Dabei sollen die Schüler in der Regel acht Stunden im Betrieb anwesend sein, um sich über die Anforderungen in der Arbeitswelt ein realistisches Bild machen zu können. Damit die eigenen Interessen und Neigungen besser berücksichtigt werden und ihre Eigeninitiative fördern, suchen sich die Schüler ihren Praktikantenplatz selbst aus, ggf. unterstützt durch die Schulsozialarbeit. Das Praktikum wird intensiv betreut.

Sozialpädagogische Förderung

Die Schülerinnen und Schüler werden sozialpädagogisch unterstützt. Die konkreten Unterstützungsmaßnahmen in den einzelnen Teilbereichen werden individuell auf die Schüler abgestimmt.

Informationen zur Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt in der Regel nach einer Übergabekonferenz bis zum 31. März über die bisher besuchte Schule unter Vorlage des Halbjahreszeugnisses.